Aszendent Schnabelwal 2026 – Januar

Ein frohes neues Jahr 2026 euch allen!

Der erste Teil von „Aszendent Schnabelwal“ startet im Januar mit dem Cuvier Schnabelwal, dessen lateinische Bezeichnung Ziphius cavirostris ist, was ihn zugleich zum Namensgeber der gesamten Familie der aktuell 24 anerkannten Arten der Schnabelwale, lateinisch Ziphiidae, macht.

Der Cuvier Schnabelwal ist eine, bis auf die Polargebiete, in allen Weltmeeren anzutreffende Art, die in vielerlei Hinsicht besonders ist.
Er ist der wohl am weitesten verbreitete Schnabelwal und verbucht nicht nur was die Tauchtiefe angeht, sondern auch was die Dauer seiner Tauchgänge betrifft, beide Rekorde für sich.
Er erreicht regelmäßig Tiefen von 3000 Metern und kann bis zu 4 Stunden am Stück unter Wasser bleiben. Damit stellt er selbst den Pottwal in der Schatten, dem lange Zeit diese Rekorde zugeschrieben wurden.

Cuvier Schnabelwale können in ihrer Farbgebung und Hautmusterung sehr stark variieren. Von Braun bis gelblich Cremefarben bis hin zu Auberginefarbenen oder gar komplett schwarzen Tieren gehört alles in den Bereich der Möglichkeit.
Häufig besitzt die Oberfläche der Haut zum Rücken hin verblassende Farbverläufe und ist besonders bei männlichen Tieren übersät mit Kratzern oder kreisförmigen Flecken, die sowohl von Cookiecuttern, aber auch Abdrücke von Saugnäpfen der Kopffüssler sein können, die sie in großen Tiefen mithilfe ihre Biosonars aufspüren.

Cuvier Schnabelwale sind recht kompakte, Spindelförmige Tiere, mit einem für die gesamte Familie recht kurzen Schnabel.
Sie können, bei einer maximalen Länge von 7 Metern, gut 3 Tonnen wiegen.
Die beiden einzigen aus dem Unterkiefer herausragenden Zähne sind bei ausgewachsenen Walbullen größer und breiter als die der Weibchen.
Es wird vermutet, dass die Zähne auch als Waffe gegen Rivalen im Kampf um Weibchen eingesetzt werden und hierin der Grund für die vielen Kratzern und Narben auf der Haut der Tiere liegt.