Aszendent Schnabelwal 2026 – Februar
Das Kalenderblatt im Februar illustriert den im nördlichen Pacific vorkommenden Stejnegers Schnabelwal, der dort vor allem in den Gewässern rund um die Aleuten am häufigsten zu beobachten ist.
Mesoplodon Steijnegeri wird etwa 5.2 m lang und hat, wie viele der Schnabelwale der Unterfamilie Mesoplodon, zwei sehr auffällige, an der Zahnbasis recht große und breite spatelörmige Zähne, die sich nach oben hin auf kurzer Strecke zu einer Spitze verjüngen. Die Zähne sind auch bei geschlossemen Maul deutlich zu erkennen.
Sie sitzen bei beiden Geschlechtern auf dem höchsten Punkt des nach oben gewölbten Unterkiefers.
Bis auf die deutlich vernarbtere Haut der männlichen Tiere, die vermutlich durch rivalisierende Kämpfe untereinander entstenen, ähneln sich beide Geschlechter in ihrer Färbung und Gestalt.
Diese ist insgesamt spindelförmig. Flipper und Brustflossen sind verhältnismäßig klein, während die Fluke breit und ausgeprägt ist. Wie bei den meisten Schnabelwalen besitzt auch diese Art keine Einkerbung in der Mitte der Fluke.
Stejnegers Schnabelwale bilden in der Regel kleinere Verbände von 2 – 6 Individuen, seltener größere Gruppen von bis zu 20 Tieren.
Es wird beobachtet, dass diese Wale sehr engen Hautkontakt zueinander halten, wenn sie nebeneinander an der Oberfläche schwimmen. Auch gemeinsames Abtauchen dicht nebeneinander konnte beobachtet werden.
Die Art wurde nach dem gebürtigen Norweger Leonhard Steijneger benannt, der in Bergen aufwuchs und später in die USA emigrierte und dort als Zoologe für das Smithonian Institut in Amerika arbeitete.
Er unternahm allein 3 Forschungsreisen zu den KommandeursInseln, die den westlichste Tel der Aleuten bilden, wo er u.A. auch die Gelegenheit hatte, die dort häufige Art Mesoplodon stejnegeri zu beschreiben.

